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29.09.2014: Waldrandschwammern-01
Bei uns ist es sautrocken momentan - "da brauchst nicht in Wald" hab ich mir
gedacht.
Also was macht man da? Genau - Waldrandschwammern
Man sucht sich also die feuchten moosigen Waldränder aus und freut sich über
reichhaltige Funde...
Amina geht natürlich mit:

Es begann mit wunderschönen frischen
Espenrotkäppchen (Leccinum aurantiacum):

Frische, schöne Fotzenschwammer - oh Entschuldigung - ich meine natürlich
Graue Scheidenstreiflinge (Amanita vaginata) waren auch zu finden.
Da freute ich mich sehr, denn der Graue Scheidenstreifling ist ein
besonders guter Speisepilz, der aber lange
gekocht oder gebraten werden muss, da er roh giftig ist.:

Und natürlich auch hier - junge frische, kerngesunde
Fichtensteinpilze
(Boletus edulis),
neben
Becherförmigen Nabelingen (Ophalina pyxidata):

Der Höhepunkt des heutigen Tages waren
Riesenpfifferlinge
(das ist kein richtiger Schwammername - ich weiß schon)
(Cantharelus cibarius):

Schaut es euch an - das größte heute - ein 20 cm hohes
Eierschwammerl - das ist mein neuer persönlicher Rekord für 2014:

Im Moos tummeln sich superfrische Birkenpilze
(genaue Art nicht bestimmt):

Aber auch dieser Kamerad -
diesen sollte jeder Schwammerer kennen - den
Kiefernwaldgrünling (Tricholoma auratum).
Er galt bis vor einigen Jahren als sehr guter Speisepilz, jedoch ist er
inzwischen eingestuft auf wahrscheinlich tödlich giftig:




Als ich heim kam hatte meine Frau schon Knödel gekocht mit einer speziellen
Krause Glucke-Rahmsoße - traumhaft lecker:


Den Rest der Glucke knusprig gebraten dazu - mehr braucht man
nicht zum Leben:

Das war's für heute! ;-)
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