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.05.2017: kleine Frühjahrs-Tour (Wiese und Wald)

Liebe Pilz-Freunde,
es war nicht so besonders feucht die letzten Tage, trotzdem wagten ich und Matthias einen Blick auf eine Wiese.
Anschließend waren wir noch in einem Waldstück mit Sumpf.
Es waren wieder einige schöne Sachen dabei von klein bis groß.

Wir schreiben den Bericht wieder zusammen.
Wie immer: Meine Texte sind schwarz, Matthias' Texte sind grün. ;-)
Meine Bilder sind mit einem schwarzen
, Matthias' Bilder sind mit einem grünengekennzeichnet.

Fundnummer: 2017-05-13-0914
Los ging es mit dem Kohlentrichterling (Clitocybe sinopica):




Fundnummer: 2017-05-13-0924
Das war bislang die schönste und üppigste Gruppe der Art, die mir bislang untergekommen ist. Entsprechend ausführlich wurde sie fotografiert.
Rosastieliger Wasserkopf (Cortinarius vernus):















Fundnummer: 2017-05-13-0930
Das Helle Kiefernnadel-Polsterbecherchen (Cyclaneusma minus) verweigerte zuhause dass es heraus kommt, wahrscheinlich hatte ich es zu lange in der Probendose:



Fundnummer: 2017-05-13-0940
Ein hübscher Kahlköpfiger Scheibchen-Tintling (Parasola lactea):







Fundnummer: 2017-05-13-0946
Eigentlich recht häufig, aber wir haben sie nicht sofort erkannt, da wir die Wirtspflanze im ersten Moment nicht sicher für ein Veilchen gehalten hätten. Es hat sich bei der Recherche aber dann schnell aufgeklärt.
Der Veilchen-Rost (Puccinia violae):











Fundnummer: 2017-05-13-1009
In unserer Region eine seltene Art, umso erfreulicher, wieder einen neuen Standort davon entdeckt zu haben. Ein paar Tage später kam dann sogar noch ein weiterer hinzu.
Die
Hochgerippte Becherlorchel (Helvella acetabulum):




Fundnummer: 2017-05-13-1055
Matthias mikroskopierte den Fund und stellte schon mal den Komplex "Schmalblättriger Faserling (Psathyrella spadiceogrisea agg)" fest.
Diesmal ging der Pilz direkt an Andreas zur weiteren Untersuchung (Wir hatten keine Zeit dafür).
Andreas' Ergebnis: Der Casca-artige Faserling (Psathyrella cascaoides):




Fundnummer: 2017-05-13-1110
Lecker lecker - der Maipilz (Calocybe gambosa):



Fundnummer: 2017-05-13-1126
Das war ne Lepti mit relativ kurzen, oft auffallend bauchigen Cheilos. Passt aber voll ins momentane Lepti-Konzept, die Kaulos sind außerdem sehr "vorbildlich" ausgeprägt, wie bei Robich gezeichnet.
Grauer Nitrathelmling (Mycena leptocephala):





Die besagten Cheilozystiden:





Fundnummer: 2017-05-13-1223
Immer wieder schön, obwohl ziemlich häufig. Diesmal in einer so fotogenen Aufstellung, dass wir nicht widerstehen konnten.
Geschmückter Helming (Mycena amicta):






Fundnummer: 2017-05-13-1302
Die ersten Exemplare des Jahres ließen sich bereits blicken. Meist waren sie aber noch sehr klein.
Der Sumpfhaubenpilz (Mitrula paludosa):


Fundnummer: 2017-05-13-1315
Eine an entsprechenden Standorten eigentlich häufige Art, die aber kaum jemand beachtet oder kennt. Zu finden in nassen, schlammigen Bereichen an Laubholz, das direkt am oder zeitweise sogar im Wasser liegt. Makroskopisch als weißlicher Belag erkennbar, der im ersten Moment an einen Rindenpilz erinnern könnte. Bei genauer Betrachtung kann man dann einzelne Pünktchen erkennen. Insgesamt im Aussehen sehr ähnlich zur allerdings ungleich größeren Aegerita candida, der Nebenfruchtform von Bulbillomyces farinosus, von der auch der Gattungsname Pseudaegerita abgeleitet ist.
Grünlicher Pseudo-Bulbillenpilz (Pseudaegerita viridis) - (Hinweis: Deutscher Name ist ausgedacht):





Das war's für heute....
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