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06.07.2016: Ganz schnell: 2 Arten

Liebe Pilz-Freunde,
ganz nebenbei fand ich heute 2 Arten die ich Euch natürlich nicht vorenthalte...


Fundnummer: 2016-07-06-1731

Fundort:
ca. 550 müNN. ca. N50, O12, auf trockener Wiese (Lehmboden) bei Hainbuche, Linde und Weißdorn
Fundzeit: 06.07.2015
Wuchsform: gesellig
Hutform:
jung: kugelig, alt: konvex
Huthaut-Konsistenz: feucht: leicht klebrig, glänzend, trocken: eher matt
Huthaut-Farbe:
hell-oliv bis gelblich-oliv, fast weiß, Zentrum hellbraun oder braunfleckig
Huthaut-Abziehbarkeit:
3/4 abziehbar
Fleischfarbe unter Huthaut: weiß
Hut-Fraßstellen-Rand-Verfärbung: keine Fraßstellen
Hutrand:
jung und alt: kaum gerieft
Lamellen:
jung: creme, alt: orange, keine Queradern am Grund, wenig Y-Gabeln, keine Zwischenlamellen
Lamellensprödigkeit:
vergessen zu testen
Lamellenschneiden: ohne Besonderheiten
Lamellen-Stielübergang:
tief ausgebuchtet angewachsen
Stiel: weiß, nicht verfärbend oder fleckend, aber an Madenlöchern gelbbraun, bei Berührung nicht gilbend, bei Verletzung nicht gilbend, weich, schwammig/wattig ausgestopft, keulig, minimal gerunzelt, beim Trocknen kaum gilbend
Stielbasis: rund, etwas braunfleckig
Fleisch: weiß (nicht ocker im Stiel), beim Trocknen kaum gilbend
Größe: Hutdurchmesser 4-7 cm, Stiellänge 4-6 cm, Stieldurchmesser ca. 15 mm
Sporenpulverfarbe:
IVd im direkten Vergleich mit der Romagnesi-Tafel.
Geruch: schwach fruchtig, minimal nach Jodoform
Geschmack: mild (auch nach längerem Kauen)

Hier traue ich mich diesen als Hainbuchen-Täubling (Russula carpini) ohne weitere Untersuchung zu benennen:



Fundnummer: 2016-07-06-1815

Einer meiner Lieblings-Speisepilze: der Safran-Scheidenstrifling (Amanita crocea):


Das war's für heute....
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